Weshalb Haustiere das Leben ihrer Besitzer verlängern

Wie ein Tier das Leben verändern kann
Wie ein Tier das Leben verändern kann (Bild Jamie Street on Unsplash)
Jeder Mensch braucht Gesellschaft. Es muss nicht unbedingt ein Mensch sein. Darin ist sich die Wissenschaft einig.

Was ist, wenn man gerade keinen Partner hat und die Kinder in der Ferne wohnen? Dann kann ein Haustier durchaus eine adäquate Möglichkeit sein, nicht zu vereinsamen. Denn jeder, der schon einmal einen Hund oder eine Katze hatte weiss, wie sehr man sein Herz an ein solches Tier hängen und das es wirklich ein guter Freund sein kann. Aber auch innerhalb einer Beziehung oder Familie kann ein Tier durchaus stabilisierend wirken.

Viele Menschen, die Hunde oder Katzen einmal lieb gewonnen haben, möchten nie mehr ohne ein Haustier leben. Tiere lieben uns, ganz im Gegensatz zu Menschen, bedingungslos. Tiere fordern uns aber auch heraus. Wir müssen uns um sie kümmern, sie füttern, pflegen und hegen und ihnen Bewegung und Auslauf verschaffen. In dieser Hinsicht sind Hunde noch ein wenig anspruchsvoller als Katzen.

Bei Hunden wiederum hängt gerade der Anspruch an Bewegung und Auslauf stark von der Rasse ab. Oft ist ja auch die Rede davon, dass es Hundemenschen und Katzenmenschen gibt. Deshalb ist es unbedingt wichtig, ein Haustier zu finden, das zu einem persönlich passt und dem man gerecht werden kann.

  • Tiere lieben uns bedingungslos
  • sie fördern die verbale und nonverbale Kommunikation mit anderen Menschen
  • sie verlangen, dass wir uns um sie kümmern
  • Tiere wirken allein durch ihre Präsenz beruhigend
  • vor allem durch einen Hund bleibt man selbst in Bewegung

Warum Haustiere gut für Körper und Seele sind

Wer ein Haustier hat, ist nie allein. Innerhalb einer Ehe oder Beziehung verstärkt ein Tier die Kommunikation zwischen Partnern. Wer als Single seinen Hund Gassi führt, kommt garantiert leichter mit anderen Menschen ins Gespräch und lernt auf diese Weise vielleicht sogar einen neuen Partner kennen. Die Bewegung an der frischen Luft tut Mensch und Hund gleichermassen gut und ist natürlich gesund. Erwiesenermassen genügt allein die Präsenz eines Tieres, um zu beruhigen und ein Gefühl der Sicherheit zu haben.

Der Blutdruck sinkt, die Ausschüttung von Cortisol wird gedrosselt und die Produktion von Oxytocin wird angekurbelt. Ein Haustier ist von seinem Besitzer abhängig. Ein Tierhalter muss viel Verantwortungsgefühl haben. Er muss seinem Tier Zeit widmen, sein Fell pflegen, es füttern und für seine Gesundheit sorgen. Das wirkt auf ihn selbst positiv zurück. Ein Haustier, egal ob Hund oder Katze, tut Körper und Seele gleichermassen gut und wirkt daher im besten Sinne lebensverlängernd.

Wie ein Tier das Leben verändern kann

Wer nie ein Tier hatte, tut sich vielleicht schwer damit, sich eines anzuschaffen. Doch ein Tier kann das Leben mit hoher Wahrscheinlichkeit zum Positiven hin verändern. Nicht umsonst gibt es ja auch Therapiehunde und andere Tiere wie Pferde, Esel, Schafen und Ziegen in therapeutischen Einsätzen. Wer ein Tier aus dem Tierheim rettet, tut in doppelter Hinsicht etwas Gutes. Denn er sorgt dafür, dass genau das Tier ein schönes und behütetes Leben hat.

Was Haustiere für uns sind

  • Kameraden und Gefährten
  • Partner und Freunde
  • Familienmitglieder
  • Schutzbefohlene

Wer einmal auf den Hund gekommen ist…

…wird nicht mehr davon lassen können. Denn auch diese traurige Wahrheit muss leider gesagt werden. Wenn man noch nicht in einem sehr hohen Alter ist, wird man sein Tier vermutlich überleben. Wer schon mal ein Tier verloren hat weiss, wie gross der Schmerz des Verlustes ist.

Wenn die Trauer, die nie wirklich ganz vergeht, etwas abgeklungen ist, kann man vielleicht einem nächsten Tier zu einem schönen Leben an seiner Seite verhelfen. Sich selbst macht man damit auch wieder froh und stellt sich erneut den Herausforderungen als Tierhalter. Wie sagte schon Loriot: "Ein Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos."

 

 


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