Allergiker geeignete Bettdecken - Was sollte man beachten?

Wie sollten Bettdecken für Allergiker beschaffen sein?

Viele Menschen reagieren allergisch auf Tierhaare, Pollen oder bestimmte Lebensmittel. Bei nicht wenigen Personen werden Allergien durch Hausstaub hervorgerufen. Für diese Gruppe ist es wichtig, zu wissen, warum genau sie auf Hausstaub allergisch reagieren und wie, dem abgeholfen werden kann.

Hausstaub lässt sich nie vollkommen vermeiden

Genau dieser Hausstaub ist die Lebensgrundlage der winzig kleinen Hausstaubmilben. Sie kommen überall im Land unterhalb einer Höhe von 1.300 m vor und werden maximal einen halben Millimeter groß. Die Hausstaubmilbe ernährt sich von menschlichen und tierischen Hautschuppen sowie von Schimmelpilzen. Hautschuppen verlieren Menschen täglich und überwiegend im Schlafzimmer beim Wechseln der Kleidung oder während des Schlafs im Bett. Etwa 1.5 Gramm Hautschuppen verliert ein Erwachsener pro Tat, davon können ungefähr 100.000 Hausstaubmilben satt werden. Zudem finden die Milben bei Temperaturen zwischen 20 und 30 Grad ideale Lebensbedingungen im Bett zwischen Matratze und Bettdecke. Vollkommen lässt sich das Problem Hausstaubmilbe nicht beseitigen, aber durch geeignete Maßnahmen effektiv eindämmen.

Die Milbe selbst ist nicht der Erreger

Allergien durch Hausstaub werden nicht durch die kleinen Tierchen ausgelöst, sondern durch deren Ausscheidungen. Kot und Exkremente werden zusammen mit dem feinen Staub aufgewirbelt und reizen beim Einatmen die Schleimhäute. Allergiker sollten daher der Milbe das Überleben so schwer wie möglich machen. Sinnvoll sind in diesem Kontext glatte Böden statt Teppiche sowie Matratzen und Bettdecken, die eine Ausbreitung der Hausstaubmilbe maßgeblich verhindern.

Wie sollten Bettdecken für Allergiker beschaffen sein?

Bei dieser Frage geben Experten sehr unterschiedliche Antworten. Die einen grenzen bestimmte Naturmaterialien aus, während andere nur synthetische Füllungen und Bezüge empfehlen. Hinter jedem Ratschlag steht die Begründung, dass Hausstaubmilben und deren Ausscheidungen durch Wäsche bei möglichst hohen Temperaturen einzudämmen sind. In der Tat tötet eine Wäsche bei 60 Grad Milben ab und reinigt das Gewebe. Anbieter wie allnatura haben jedoch eine große Auswahl an hochwertigen Bettdecken aus erlesenen natürlichen Materialien, die bei 60 Grad in der Maschine waschbar sind. Als Hausstauballergiker können Sie bei diesem Anbieter die ideale Bettdecke für jede Jahreszeit finden. Die Decken sind aus hochwertigen Naturfasern angefertigt und auf Schadstoffe geprüft.

Die gleichen Anforderungen gelten natürlich für Kopfkissen, diese sollten aus Materialien bestehen, die bei mindestens 60 Grad gewaschen werden können.

Regelmäßige Pflege vorausgesetzt

Durch eine Wäsche bei 60 Grad reduzieren Sie den Milbenbestand in Bettdecke und Kopfkissen auf ein Minimum. Die Hausstaubmilben vermehren sich bei idealen Bedingungen (Temperatur, Luftfeuchtigkeit) jedoch schnell und erreichen nach zehn bis zwölf Wochen wieder den vorherigen Stand. Sie können die Ausbreitung verlangsamen, wenn Bettdecke und Kopfkissen regelmäßig gelüftet werden. Doch die gründliche Wäsche mit geeignetem Waschmittel ist effektiver und sollte alle drei Monate erfolgen. Achten Sie auch bei der Wahl des Waschmittels auf Produkte für Allergiker.

Was Sie sonst noch gegen Hausstaubmilben unternehmen können

Sehr effektiv ist ein milbendichter Bezug der Matratze, der wird von Medizinern übrigens als Sofortmaßnahme jedem Allergiker empfohlen. Dieser Bezug hat einen weiteren Vorteil: Er lässt sich ohne großen Aufwand mit in den Urlaub nehmen. Im Idealfall legen Sie sich für die Ferien sogenannte Encasing-Bezüge für Matratze, Bettdecke und Kissen zu. Damit sind Sie in jedem Hotelbett vor Hausstaubmilben bestmöglich geschützt.